Am 29. November stimmt Biel über das Budget 2027 ab. Die Grünliberalen Biel/Bienne sagen Ja. Stadträtin Kathrin Schlup, Vizepräsidentin der Finanzkommission, erklärt im ersten von vier Videos, warum die Stadt beides braucht: sparen und mehr einnehmen.
Seit einigen Jahren ist die Stadt Biel finanziell schlecht unterwegs. Sie macht Schulden nicht nur für Investitionen wie Schulhäuser oder die Aufwertung der Quartiere, sondern auch für den allgemeinen Betrieb. Alle Parteien sind sich einig: Die Finanzen müssen verbessert werden, damit Biel auch in Zukunft handlungsfähig bleibt.
Nur sparen oder nur Steuern? Beides greift zu kurz
Würde die Stadt nur sparen, müsste sie auf wichtige Dienstleistungen für die Bevölkerung verzichten – zum Beispiel in der Kulturförderung. Würde sie nur die Steuern erhöhen, belastete das die Menschen in dieser Stadt viel zu stark. Darum haben sich die Parteien auf ein Prinzip geeinigt, für das sich die GLP seit Jahren einsetzt: 1:1. Die Stadt spart gleich viel, wie sie zusätzlich einnimmt.
Ein erster Schritt zur Stabilisierung
Das Budget 2027 setzt dieses Prinzip um. Es ist ein Kompromiss aller Fraktionen, gestützt auf die Vereinbarung von 2023, und ein erster Schritt zur Stabilisierung der Bieler Finanzen.
Abstimmung am 29. November 2026: Die GLP Biel/Bienne empfiehlt ein Ja zum Budget 2027.
In den kommenden Wochen folgen drei weitere Videos mit Kathrin Schlup: zum überparteilichen Kompromiss, zu den konkreten Kosten für die Bevölkerung und dazu, warum ein Budget mehr ist als Zahlen.