Feurer-Nachfolge: GLP verzichtet auf Referendum

Feurer-Nachfolge: GLP verzichtet auf Referendum

Die Grünliberalen Biel/Bienne sammeln keine Unterschriften gegen die Nomination von SVP-Stadtrat Bryan De Lorenzo als Nachfolger von Gemeinderat Beat Feurer. In einem ausführlichen Gespräch hat sich die GLP davon überzeugt, dass er sich lösungsorientiert und pragmatisch für Biel einsetzen wird.
Illustration: Rathaus Biel mit Gesprächstisch

Ausgangslage
Finanzdirektor Beat Feurer (SVP) hat im September angekündigt, per 31. März 2027 aus dem Gemeinderat zurückzutreten. Die bürgerliche Liste, auf der Feurer gewählt wurde, hat Bryan De Lorenzo als Nachfolger nominiert. Die Nomination wurde am 27. Oktober 2026 im Amtsblatt publiziert.

Überzeugt im persönlichen Gespräch
Bevor die GLP Biel/Bienne über eine Unterschriftensammlung entschied, hat sie mit Bryan De Lorenzo ein ausführliches Gespräch geführt. Im Zentrum standen sein Verständnis des Amtes, die Zusammenarbeit im Gemeinderatskollegium und die grossen Herausforderungen der Stadt – wie die Sanierung der städtischen Finanzen. «Bryan De Lorenzo will sich lösungsorientiert und pragmatisch für Biel einsetzen. Genau das braucht unsere Stadt in einer Zeit, in der wichtige Entscheide anstehen», sagt Marcel Suter, Co-Präsident der GLP Biel/Bienne. Die GLP ist zudem zuversichtlich, dass er in die Anforderungen des Amtes hineinwachsen wird.

Respekt vor dem Wählerwillen
Die GLP respektiert den Anspruch der bürgerlichen Liste, ihren 2024 von der Stimmbevölkerung bestätigten Sitz selbst neu zu besetzen.

Konstruktiv und kritisch weiter
Die GLP+-Fraktion wird die Arbeit des Gemeinderats im Stadtrat weiterhin konstruktiv und kritisch begleiten. Im Zentrum stehen für sie gesunde Stadtfinanzen, wirksamer Klimaschutz und ein attraktiver Wirtschafts- und Wohnstandort Biel.