Bikesharing erfreut sich schweizweit und auch in der Region grosser Beliebtheit und steigert die Nutzungszahlen fortlaufend. Noch können jedoch solche Systeme nicht selbsttragend organisiert werden (siehe auch weitere Beispiele schweizweit, bspw. Bern / Publibike). Das Angebot bietet den Einwohner/innen wie Tourist/innen niederschwellige Möglichkeiten, ihre Mobilität nachhaltig und sportlich zu tätigen. Es reduziert damit auch den motorisierten Individualverkehr (MIV), was wiederum zu Verbesserungen zur Situation auf der Strasse führt. Die GLP unterstützt das Angebot des Bikesharings und stimmte dem zusätzlichen Kredit einstimmig zu.
Daneben reichte die GLP bereits an der vergangenen GGR-Sitzung ein Postulat ein, dass das Bikesharing zusätzlich weiterentwickelt und allenfalls ausgebaut wird. Ein zusätzlicher Ausbau und eine Weiterentwicklung soll dazu führen, dass das Angebot für die Steffisburger Bevölkerung attraktiver wird. Die aktuell sieben Stationen in Steffisburg sind allesamt in der Nähe von Busstationen verteilt. Damit es jedoch zu einem echten Angebot wird, braucht es auch Stationen in Quartieren, beispielsweise bei der neuen SKS Schönau oder bei Industriegebieten. So können auch Fahrten für die «Letzte Meile» getätigt werden. Erstunterzeichner Yanick Ottmann: «Schaffen wir ein ECHTES Angebot für Steffisburger/innen, damit wir unserer Bevölkerung mehr Optionen geben bei der Wahl in ihrer Mobilität. Nur so können wir die Verkehrsproblematik in Steffisburg angehen.»
Mit der geforderten Evaluierung können Nutzungszahlen erhöht und somit die Subvention pro Fahrt reduziert werden. Dieser Prüfung steht der Gemeinderat offen gegenüber. Der Rat überwies das Postulat mit 16 zu 14 Stimmen.